Helikopter-Absturz in New York: Siemens-Manager und Familie tot – sie zogen erst kürzlich nach Deutschland
Am Donnerstagabend (MEZ) kam es in New York zu einem Hubschrauberabsturz. Ein Helikopter stürzte in den Hudson River. Es gibt Todesopfer.
Update vom 11. April, 16.47 Uhr: Was ist die Ursache für den Hubschrauberabsturz in New York? Mittlerweile gibt es dafür drei Theorien, wobei vor allem das Modell des Helikopters eine Rolle spielt. Er war anfällig für das Phänomen des sogenannten „Mast Bumping“.
Update vom 11. April, 14.18 Uhr: „Ich hörte es, bevor ich es sah“, sagt eine Augenzeugin aus New York bei n-tv. „Es klang fast wie fünf oder sechs Schüsse aus dem Himmel. Ich sah also aus dem Fenster und sah einen Hubschrauber in Stücke fallen.“
Update vom 11. April, 12.00 Uhr: „Wir sind zutiefst traurig über den Verlust unseres Kollegen und Freundes Agustin Escobar“, schreibt Roland Busch, Präsident und CEO der Siemens AG, auf dem Portal Linkedin. „Diese Tragödie ist für uns alle schwer zu begreifen und in Worte zu fassen. Für viele von uns war Agustin nicht nur ein Kollege, sondern auch ein guter Freund, dessen Lebensfreunde so viele von uns bereichert hat.“
Busch ergänzt: „Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl sind in dieser schwierigen Zeit bei Agustins Familie, Freunden und Kollegen. Wir werden ihn und seine Familie sehr vermissen.“
Verstorbener Siemens-Manager zog erst vor Kurzem von Spanien nach Deutschland
Update vom 11. April, 11.23 Uhr: Nur knapp eine Viertelstunde sollte der Helikopter-Rundflug über New York laut Anbieter dauern. Für Siemens-Manager Agustin Escobar, seine Familie und den Piloten endete der Flug tragisch. Alle sechs Insassen des Hubschraubers starben beim oder nach dem Sturz in den Hudson River. Ein Video zeigt den Moment des Absturzes.
Escobar war erst vor kurzem zum weltweiten Chef für Bahninfrastruktur bei Siemens Mobility aufgestiegen. Mit dem Stellenwechsel zog er laut der Zeitung ABC von Spanien nach Deutschland. Genauer gesagt, nach Berlin, wo er bis zuletzt mit seiner Familie gelebt haben soll.
Update vom 11. April, 10.54 Uhr: „Wir sind zutiefst bestürzt über den tragischen Hubschrauberabsturz, bei dem Agustin Escobar und seine Familie ums Leben gekommen sind. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörige“, teilt Siemens jetzt mit. Escobar war seit Oktober 2024 Global CEO Rail Infrastructure bei Siemens Mobility. Davor war er CEO Siemens Spain und Siemens Mobility Spain.
Siemens bestätigt: Bahninfrastruktur-Chef starb bei Hubschrauberabsturz
Update vom 11. April, 9.39 Uhr: Auf Anfrage von IPPEN.MEDIA bestätigt Siemens jetzt, dass Siemens-Mobility-CEO Agustin Escobar an Bord des Helikopters war. Laut US-Medien hatte er sich zum Urlaub mit seiner Familie in New York befunden und einen Rundflug gebucht. Beim Absturz in Manhattan starben er, seine Ehefrau sowie ihre drei Kinder.
Update vom 11. April, 8.46 Uhr: Es dauerte nur wenige Minuten, bis die Rettungskräfte nach dem Hubschrauberabsturz eintrafen, sagte eine Polizeikommissarin CBS News zufolge. Die Taucher haben demnach alle sechs Passagiere geborgen. Auf den Booten und angrenzenden Pieren wurde umgehend Erste Hilfe geleistet – jedoch ohne Erfolg. „Vier Verletzte wurden noch vor Ort für tot erklärt, zwei weitere wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, wo sie ihren Verletzungen erlagen“, so die Kommissarin.
Auch US-Präsident Donald Trump hat sich kurz nach dem Hubschrauberabsturz in New York auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social zu Wort gemeldet und sprach von einem „schrecklichen“ Vorfall.

Siemens-Manager und Familie an Bord des Unglück-Helikopters
Update vom 11. April, 6.25 Uhr: Laut Polizeiangaben handelt es sich bei den Todesopfern um eine Familie aus Spanien – zwei Erwachsene, drei Kinder. Der Vater, Agustin Escobar, war Manager vom deutschen Technologieunternehmen Siemens in Spanien, berichtet unter anderem die New York Times. Weiter heißt es von der Polizei, dass zwei der insgesamt sechs Passagiere noch lebten, als sie aus dem Wasser gezogen wurden, aber danach starben.
Der Hubschrauber, eine Bell 206, wurde von der Firma „New York Helicopter“ betrieben, die Rundflüge für mehrere hundert Dollar anbietet. Geschäftsführer Michael Roth, sagte zunächst, er wisse nicht, was mit dem Flugzeug geschehen sei. Später erklärte er gegenüber der britischen Tageszeitung The Telegraph, dass dem Helikopter nur wenige Minuten nach Beginn der Tour der Treibstoff ausgegangen sei. Der Pilot habe ihre Rückkehr zum Landeplatz angekündigt, dort sind sie aber nie angekommen.
Roth schildert den letzten Kontakt mit dem noch unbekannten Piloten: „Er [der Pilot, Anm. der Red.] funkte durch, dass er landen müsse und Treibstoff brauche, und eigentlich hätte es etwa drei Minuten dauern sollen, bis er ankommt – aber 20 Minuten später war er noch nicht da.“ Warum dem Piloten der Treibstoff ausgegangen sein könnte, sagte der Unternehmer nicht. „Wir sind alle am Boden zerstört. Jeder einzelne Mitarbeiter unserer Firma ist erschüttert. Meine Frau hört nicht auf zu weinen“, zitiert The Telegraph.
Nach Informationen einer Polizeikommissarin sei der Hubschrauber um 14.59 Uhr vom Downtown Manhattan Heliport nahe der unteren Spitze Manhattans gestartet. Er kreiste in der Nähe der Freiheitsstatue, flog nördlich knapp vor der Küste New Yorks zur George Washington Bridge und flog wieder südlich knapp vor der Küste New Jerseys, als er abstürzte. Mindestens ein Dutzend Rettungs- und Polizeiboote waren vor Ort, und die Polizei sperrte die Hauptverkehrsader im Westen Manhattans ab.
Heli-Unglück in New York: „Sechs unschuldige Seelen haben ihr Leben verloren“
Update vom 10. April, 23.35 Uhr: „Sechs unschuldige Seelen haben ihr Leben verloren“, wird nun Kathy Hochul, Gouverneurin von New York von der New York Times zitiert. „Wir beten für sie und ihre Familien“. Laut dem Bericht sagte Hochul, der Absturz des Helikopters sei „herzzerreißend“. New Yorks Bürgermeister Eric Adams sagte, dass es sich bei den Opfern um drei Erwachsene und drei Kinder handle. Unterdessen berichten NBC News wie auch ABC News und auch weitere US-Medien davon, dass zumindest einige der Opfer Mitglieder einer Familie aus Spanien gewesen seien.
Urlauberfamilie stirbt bei Helikopter-Crash in New York
Update vom 10. April, 23.05 Uhr: Laut mehreren US-Medien handelt es sich bei den verunglückten Passagieren des abgestürzten Hubschraubers um eine Urlauberfamilie. Bei dem Hubschrauber handelt es ABC News zufolge um eine 21 Jahre alte Maschine des Typs Bell 206. Wie die TV-Sender CBS und ABC sowie das lokale Medium WPIX berichten soll es insgesamt sechs Tote geben.
Mittlerweile meldete sich auch New Yorks Bürgermeister Eric Adams zum Unglück zu Wort: „Das Team ist vor Ort bei dem herzzerreißenden und tragischen Unfall im Hudson River“, schrieb er auf der Kurznachrichtenplattform X.
Update vom 10. April, 22.50 Uhr: In der US-Millionenmetropole New York ist am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) ein Helikopter aus bisher noch unbekannten Gründen in den Hudson River abgestürzt. Wie US-Medien berichteten, befanden sich sechs Personen an Bord des Hubschraubers, der offenbar zur touristischen Zwecken durch die Stadt flog. Wie NBC News berichtet, wurde nun eine sechste Person aus dem Fluss geborgen. Mindestens vier der Insassen sollen dem TV-Sender zufolge tot sein.
Hubschrauber über New York abgestürzt: Helikopter-Crash mitten in Manhattan
Erstmeldung vom 10. April, 22.30 Uhr: New York – In Manhattan, New York, hat sich am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) ein Hubschrauberabsturz ereignet. Das Unglück geschah gegen 15:15 Uhr Ortszeit in der Nähe von Pier 40, unweit der West Houston Street und West Street in Manhattan. Augenzeugen berichteten von einem lauten „dumpfen Geräusch“, bevor der Helikopter in zwei Teile zerbrach und ins Wasser des Hudson River stürzte, berichtet die New York Post.
Helikopter in Manhattan abgestürzt – US-Medien berichten von mehreren Todesopfern
Mindestens fünf Menschen sollen sich mehrerer Medienberichte zufolge an Bord des Hubschraubers befunden haben, darunter auch drei Kinder. Wie offizielle Quellen dem TV-Sender NBC News bestätigten, soll es „mehrere Todesfälle“ geben. Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet ebenfalls unter Berufung auf eine offizielle Quelle von sechs Insassen, die bei dem Unglück alle verstorben seien.
Laut New York Times seien fünf Menschen bereits aus dem Fluss geborgen worden, darunter drei Kinder. Ein sechstes Opfer, bei dem es sich vermutlich um den Piloten handelt, wird nach Angaben eines hochrangigen Polizeibeamten noch vermisst. Ersten unbestätigten Informationen zufolge soll es sich um einen Hubschrauber für Touristenflüge gehandelt haben, heißt es bei NBC.
Hubschrauber stürzt in Hudson River: „Heck ist einfach abgefallen“
„Aufgrund eines Hubschrauberabsturzes im Hudson River in der Nähe des West Side Highway und der Spring Street ist mit Einsatzfahrzeugen und Verkehrsbehinderungen in den umliegenden Gebieten zu rechnen“, informierte das New York Police Department auf X (ehemals Twitter). Auf der Plattform kursieren mutmaßliche Aufnahmen des abgestürzten Hubschraubers im Wasser.
„Ich weiß nicht, was mit dem Heck passiert ist, aber es ist einfach abgefallen“, schilderte ein Augenzeuge des Absturzes NBC News. Anfang des Jahres kamen beim Zusammenstoß eines Flugzeugs mit einem Helikopter dutzende Menschen ums Leben.