Vermeintlicher Millionen-Gewinn: Lotto-Spielerin erhielt wegen eines Fehlers nur zehn Pfund

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Von: Carmen Mörwald

Eine Frau dachte wegen einer Störung, sie hätte den Lotto-Jackpot geknackt. Stattdessen gewann sie nur zehn Pfund und ging gegen die Lotterie vor Gericht.

München – Der Traum vom Millionen-Gewinn platzte für die Britin Joan Parker-Grennan, bevor er überhaupt begann: Wegen einer technischen Störung vonseiten des Lotteriebetreibers Camelot glaubte sie fälschlicherweise, den Jackpot geknackt zu haben. Tatsächlich erhielt die Lotto-Spielerin nur läppische zehn Pfund.

Lotto-Spielerin klagt Millionen-Gewinn ein: Das ist vorgefallen

Doch erst einmal auf Anfang: Parker-Grennan nahm am Online-Glücksspiel von Camelot teil. Kurz darauf freute sich über ihren vermeintlichen Millionen-Gewinn. Laut dem britischen News-Portal bnn entstand der Eindruck durch eine falsch angezeigte grafische Animation, die auf einen Fehler innerhalb des Systems des Lottobetreibers zurückzuführen ist. Das wollte die Lotto-Spielerin nicht auf sich sitzen lassen, weswegen sie vor Gericht zog.

In einem Berufungsverfahren versuchte sie, den Jackpot einzuklagen. Ein Fall aus dem Jahr 2021 ermutigte die Britin: Damals wurde dem Lotto-Spieler Andrew Green in einem vergleichbaren Rechtsstreit ein Gewinn von 1,7 Millionen Pfund zugesprochen. Damit wurde bewiesen, dass Unstimmigkeiten bei Online-Glücksspielergebnissen tatsächlich erfolgreich angefochten werden können. Doch auch hier war das Glück nicht auf der Seite der Lotto-Spielerin.

Traum vom Millionen-Gewinn geplatzt: Gericht entschied sich zugunsten des Lotterieriesen

Das Gericht entschied sich am Ende zugunsten des nationalen Lotteriebetreibers Camelot. Grund dafür ist, dass die Fälle sich laut dem britischen News-Portal in den Vertragsbedingungen und der Art der technischen Störung unterschieden. Daraus resultierte das andere Gerichtsurteil. Parker-Grennan musste zwar einen herben Rückschlag einstecken, dafür trat die Britin eine große und wichtige Diskussion rund um das Thema Online-Glücksspiele los.

Eine Lotto-Spielerin zieht vor Gericht, da ein technischer Fehler den Traum vom Millionen-Jackpot zerplatzen ließ (Symbolbild).
Eine Lotto-Spielerin zieht vor Gericht, da ein technischer Fehler den Traum vom Millionen-Jackpot zerplatzen ließ (Symbolbild). © Cavan Images / Imago

Ihr Fall ist ein Meilenstein für das Verständnis und die Auslegung von Bedingungen in Online-Glücksspielverträgen. Er unterstreicht, wie notwendig eine klare Kommunikation seitens der Glücksspielunternehmen über die Gewinnmöglichkeiten ist. Ebenso sollten Verbraucher die Vertragsbedingungen stets gründlich überprüfen.

Dass Millionen auf dem Konto aber auch zu neuen Problemen führen kann, beweist ein Fall aus den USA: Ein Lotto-Gewinner wünscht sich inzwischen, er hätte seinen Schein zerrissen. In Großbritannien trennte sich ein Paar nach dem großen Jackpot, woraufhin ein erbitterter Kampf um den Millionen-Gewinn folgte. (cln)

Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

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