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„Earth Hour“: Darum geht in vielen Orten am Samstag das Licht aus – auch am Kölner Dom

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Von: Lydia Mayer

Earth Hour Kölner Dom Hohenzollernbrücke
Bei der „Stunde der Erde“ 2020 verschwanden Kölner Dom und Hohenzollernbrücke in der Dunkelheit. Am Samstag (27. März 2021) wird es wieder soweit sein. © Henning Kaiser/dpa

Am Samstag geht für die Klimaschutz-Aktion „Earth Hour“ wieder eine Stunde das Licht aus. In NRW werden bekannte Gebäude dunkel werden, darunter der Kölner Dom.

Düsseldorf – Einmal im Jahr für eine Stunde das Licht ausschalten: Darum geht es bei der Klimaschutz-Aktion „Earth Hour“ (Stunde der Erde) der Umweltschutzorganisation WWF.

Am Samstag (27. März) ist es wieder soweit. In Nordrhein-Westfalen wird nach Auskunft des WWF an mehr als 100 Orten ein Zeichen für das Klima gesetzt und ab 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht ausgemacht. Öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Museen und Kirchen verschwinden dann im Dunkel.

Kölner Dom bis Zeche Zollverein: zur „Earht Hour“ wird‘s in NRW dunkel

In Köln wird die Beleuchtung des Kölner Doms, der Hohenzollernbrücke und der zwölf romanischen Kirchen ausgehen. In Bonn verzichten mehrere Kirchen auf das Licht und auch am Akademischen Kunstmuseum, Alten Rathaus oder dem Hauptgebäude der Universität wird es unter anderem dunkel. „Es soll ein deutliches Zeichen sein, das wir als Stadt Köln auch in diesem Jahr setzen wollen. Mit der Teilnahme an der Earth Hour kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten“, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker über die Aktion.

Auch am Bonner Post-Tower geht das Licht aus.

„Licht aus!“ heißt es am Samstag zwischen 20.30 und 21.30 Uhr ebenfalls in Düsseldorf, etwa für Rathaus, Landtag, Tonhalle, Lambertuskirche, Schlossturm, Aquazoo und Kaiserpfalz. Auch Bäume der Königsallee werden für eine Stunde nicht angestrahlt.

Weitere eindrucksvolle Denkmale und Gebäude in Nordrhein-Westfalen werden am Samstag statt ins Licht ins Dunkel getaucht, so etwa der Dom in Münster oder die Zeche Zollverein in Essen. In Bochum werden das Historische Rathaus und der Förderturm am Deutschen Bergbau-Museum eine Stunde lang ohne Licht auskommen.

Auch diese Städte in NRW sind bei der Earth Hour dabei (Auswahl)

„Earth Hour“ in NRW: Düsseldorf ruft dazu auf, Fotos und Ideen zu schicken

Einen Überblick über alle Städte, Orte und Gebäude, die am Samstag an der Aktion beteiligt sind, gibt es auf der Internetseite des WWF. Alle, die bei der Aktionen mitmachen, sind aufgerufen davon Bilder unter dem Hashtag #LichtAus und #EarthHour in den sozialen Medien zu teilen.

Auch die Stadt Düsseldorf ruft ihre Einwohner dazu auf Fotos und einfallsreiche Beiträge und Ideen zum Thema ans Umweltamt zu schicken. „Eine Auswahl wollen wir wieder auf der städtischen Internetseite zur Earth Hour veröffentlichen“, kündigt Amtsleiter Thomas Loosen an.

Earth Hour 2021: So viele Städte und Gemeinden wie noch nie bei Aktion dabei

Deutschlandweit haben 544 Städte und Gemeinden ihre Unterstützung für die WWF-Aktion am Samstag angekündigt, heißt in einer WWF-Pressemitteilung. Dies sei eine Rekordzahl. Im Vorjahr waren es 373 Städte und Gemeinden.

Laut der WWF-Übersichtskarte mit allen Teilnehmern sind es mittlerweile sogar 571 Orte. Weltweit werden sich Millionen von Menschen und Tausende Städte und Gemeinden an der Aktion beteiligen.

Außerdem beteiligen sich an der Earth Hour 2021 in Deutschland bisher 232 Unternehmen an 356 Standorten. So schaltet zum Beispiel McDonald‘s sein beleuchtetes Markenzeichen, das goldene M („Golden Arches“), für eine Stunde ab – in den etwa 100 Restaurants, die der Burger-Konzern selbst betreibt.

„Earth Hour“: Australien hat es vorgemacht

Die „Earth Hour“ hat ihren Ursprung im australischen Sydney, wo erstmals 2007 Hunderttausende Australier das Licht ausschalteten. Ab 2008 entwickelte sich die „Stunde der Erde“ zu einer globalen Aktion.

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